Der Immobilien Verkauf

Die Hypothekenzinsen notieren auf einem historischen Tief. Damit ist der Erwerb einer Immobilie für viele Bürger in Deutschland zum Greifen nahe. Dabei muss es nicht immer ein Neubau sein. Laut einer Umfrage von TNS Infratest entscheiden sich mehr als zweidrittel der Kaufwilligen für eine Gebrauchtimmobilie. Denn meist ist der Kaufpreis deutlich günstiger. Doch Vorsicht: Laut Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Mühe gibt es zahlreiche Stolpersteine, auf die Bürger achten sollten. Mit der Checkliste für Gebrauchtimmobilien bekommen Kaufinteressenten wichtige Tipps, die ihnen bei der Kaufentscheidung helfen – klicken Sie sich durch.

Die Wertentwicklung einer Immobilie hängt entscheidend von der Lage des Objekts ab. Wer später wieder verkaufen will, sollte sich vorab unbedingt über die Entwicklung der Immobilienpreise vor Ort informieren. In größeren Städten kann es selbst zwischen verschiedenen Stadtteilen beträchtliche Unterschiede geben.

Gravierende Baumängel bleiben dem Auge des Laien meist verborgen. Damit sich das Traumhaus nicht als Schrottimmobilie entpuppt, sollten Interessenten einer Immobilie diese auf Herz und Nieren durch einen Sachverständigen prüfen lassen. Seit Anfang 2009 ist der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer einen gültigen Energieausweis vorzulegen. Mit gutem Grund: Die Energiebilanz gibt einen Einblick in die künftigen Betriebskosten einer Immobilie. Außerdem gibt sie Hinweise auf notwendige Modernisierungen bei Heizungsanlage und Wärmedämmung. Zudem sollten sich Interessenten die Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre zeigen lassen.

Der aktuelle Grundbuchauszug verrät neben der Grundstücksgröße und den Eigentumsverhältnissen, ob auf einem Grundstück Lasten und Beschränkungen liegen, über die man besser vorher Bescheid wissen sollte.

Der Blick in den Bebauungsplan gibt wertvolle Aufschlüsse, ob der Stadtteil ein reines Wohngebiet oder für eine Mischnutzung vorgesehen ist. Der Lärm eines nahegelegenen Betriebs kann die Freude über die neu erworbene Immobilie schnell trüben und auf den Wiederverkaufswert drücken.

mit frischgebackene Immobilienbesitzer sich in ihrem neuen Zuhause auch wohl fühlen, ist eine gut ausgebaute Infrastruktur wichtig. Deshalb sollten Sie klären, ob es eine gute Verkehrsanbindung gibt und wie es um Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten bestellt ist. Wichtig für Familien mit Kindern ist zudem das Betreuungs- und Schulangebot.

Nicht alle wichtigen Details der Umgebung lassen sich beim ersten Besuch erkennen. Geruchsbelästigungen durch Landwirtschaft oder Industrie etwa können von der Windrichtung abhängen, Starts und Landungen eines nahe gelegenen Flughafens von der Tageszeit. Baulärm in einem Neubaugebiet kann an Werktagen und Wochenenden ganz unterschiedlich sein. Darum: Mehrere Besuche vor der endgültigen Entscheidung sind Pflicht!

Um sich dauerhaft wohl zu fühlen, bedarf es auch einer guten Nachbarschaft. Deshalb sollten Sie rechtzeitig das Gespräch mit den möglichen neuen Nachbarn suchen.

 

 

 

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